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Micha vor Johannes und Amro

Turnierleiter Michael Römer konnte 21 Starter zu den Vereinsmeisterschaften begrüßen. In vier Gruppen wurden die Setzungspositionen für die anschließende KO-Runde ausgespielt.

In Gruppe A setzte sich Titelverteidiger Marco Varga mit 4:0 Siegen durch. Allerdings konnte er keine Partie mit 3:0 gewinnen. Gruppenzweiter wurde Florian Hummel vor Horst Weigelt. Jannis Hegele sicherte sich Platz vier vor Raffael Burger.

Dramatik in Gruppe B

Viel Spannung versprach die Auslosung der Gruppe B. Und gleich in der ersten Partie gab es eine faustdicke Überraschung als Micha Römer Johannes Untraut glatt in drei Sätzen schlug. Wenig später musste Micha dann aber seinem Angstgegner Rudi Pflug ebenfalls nach drei Sätzen gratulieren. Rudi Pflug hatte auch gegen Johannes Untraut den Sieg auf dem Schläger unterlag dann aber doch in fünf Sätzen. Nachdem Philip Nunner gegen Micha Römer trotz einiger Matchbälle  im fünften Satz mit 14:16 das Nachsehen hatte, war Johannes doch Gruppensieger einen Satz vor Micha. Je 2:2 Spiele hatten Rudi und Philip aufzuweisen, wobei Rudi mit einem Satzverhältnis von 9:7 knapp vor Philip (8:7) landete. Sieglos, aber wenigstens mit zwei Satzgewinnen landete Timo Dreher auf Platz 5.

Zahlreiche Angstgegnerduelle

Patrick Günther als Kopf der Gruppe C bekam ebenfalls einen Angstgegner zugelost und unterlag auch prompt gegen Achim Kraemer mit 1:3. Beide Spieler gaben sich sonst keine Blöse, so wurde Achim Gruppensieger vor Patrick. Jürgen Walter konnte Frank Spickernagel in vier Sätzen bezwingen und sicherte sich Platz drei vor Frank. Chancenelos war Marius Moroschan als Gruppenfünfter.

Die beiden Gruppenfavoriten und Abwehrspieler Benedikt Schnabel und Amro Makki lieferten sich ein dramatisches Duell, bei dem sich Bene knapp in fünf Sätzen durchsetzen konnte und so ungefährdet Gruppensieger wurde. Nicht völlig überraschend kam dann der 3:1 Sieg von Reinhard Brunner über Amro, der sich so den zweiten Tabellenplatz sicherte. Reinhard hatte aber bei seinem Sieg gegen Devan Tran einen 0:2 Satzrückstand aufzuholen. Amro also Dritter vor Devan. Fünfter wurde Bernd Jetter vor Sybille Hegele.

Achim und Rudi im Doppel überlegen

Nun wurde der Doppelwettbewerb im KO-System gestartet, bei dem traditionell ein Spieler aus der stärkeren Hälfte mit einem aus der schwächeren Hälfte zusammengelost wurde. Die Titelverteidiger Horst Weigelt und Devan Tran wurden erneut zusammengelost und trafen im Viertelfinale auf Marco Varga / Jürgen Walter. In einer spannenden Partie warfen Marco und Jogy die Titelverteidiger nach fünf Sätzen aus dem Rennen. Auch im Halbfinale mussten Marco und Jogy über die volle Distanz beim Sieg über Florian Hummel / Jannis Hegele. Die Titelfavoriten Achim Kraemer/Rudi Pflug hatten in der ersten Runde keine Mühe gegen Amro Makki / Raffael Burger. Im Halbfinale wurden dann Johannes Untraut Bernd Jetter mit 3:1 bezwungen.

Achim Rudi 500Im Endspiel trafen also nicht unerwartet Marco / Jogy auf Achim und Rudi. Die ersten beiden Sätze waren noch hart umkämpft. Der erste Satz ging 11:9 an Achim und Rudi. Im Zweiten hatten Marco und Jogy zwei Satzbälle unterlagen jedoch mit 10:12. Im Dritten waren dann Achim und Rudi klar überlegen und holten sich mit 11:6 den Doppelvereinsmeistertitel.

In der ersten KO-Runde der Schlechterplatzierten gab es nur eine kleine Überraschung. Timo Dreher konnte seinen Mannschaftskamerad Jannis Hegele in fünf Sätzen aus dem Rennen werfen. Unter den letzten 16 gab es eine Überraschung, sonst mehr oder weniger die erwarteten Ergebnisse: Marco schlug Frank in vier Sätzen, Patrick bezwang Rudi glatt 3:0, Micha warf Jogy in vier Sätzen aus dem Rennen, Achim hatte beim 3:0 gegen Timo ebenso keine Mühe wie Amro mit Florian. Im Duell der Spieler der dritten Mannschaft hatte Reinhard gegen Horst mit 3:1 die Nase vorn und Johannes schlug Devan mit 3:0. Das einzige dramatische Duell lieferten sich Benedikt Schnabel und Philip Nunner. Bene meist in der Abwehr und Philip mit druckvollem Topspinspiel. Nach fünf dramatischen Sätzen setzte sich der Angriffspieler durch und sorge so für eine kleine Überraschung.

Marco schien nun immer besser in Schwung zu kommen. Ausgerechnet gegen Patrick Günther gelang ihm der erste 3:0 Erfolg des Tages. Micha Römer konnte seinen Sieg gegen Philip Nunner auch in der KO-Runde wiederholen und zog mit einem 3:1 ins Halbfinale ein. Das dritte Halbfinale bestritten die Paarkreuzpartner Achim Kraemer und Amro Makki. In einer sehenswerten Begegnung setzte sich Amro mit 11:8 im fünften Satz durch. Die beiden Oldies Johannes Untraut und Reinhard Brunner ermittelten den letzten Halbfinalteilnehmer. Knapper als das 3:1-Ergebnis es ausdrückt setzte sich Johannes durch.

Micha Römer fast fehlerfrei

Marco ging als klarer Favorit gegen Micha ins Halbfinale und sicherte sich auch den ersten Satz, doch Micha spielte fast fehlerlos, platzierte die Bälle gut und war in der Halbdistanz kaum zu überwinden, dazu hatte Marco eine doch recht hohe Fehlerquote bei den Abschlüssen. Die folgenden drei Sätze gingen an den Jugendleiter, der so überraschend den Titelverteidiger aus dem Rennen warf und selber erstmals ins Endspiel einzog.

Das zweite Halbfinale ging über die volle Distanz. Normalerweise hat Johannes Amro sicher im Griff und war ja auch zu Jahresbeginn in Bodelshausen klarer Endspielsieger. Dieses Mal wurde es aber richtig eng. Amro kam mit Johannes' Topspins gut klar. Spielte eine giftige Abwehr und überraschte immer wieder mit harten Topspins. Johannes hatte aber beim 11:9 im Fünften das glücklichere Ende auf seiner Seite und zog nach 2015 wieder ins Endspiel ein.

Im Spiel um Platz drei hatte Amro dann mehr Glück. Die Begegnung gegen Marco ging ebenfalls über fünf Sätze und nun holte sich Amro diesen mit 11:8.

Endspiel nun also Micha Römer gegen Johannes Untraut. Im Gruppenspiel hatte ja Micha bereits überraschend  mit 3:0 das Spiel gewinnen können. Das Spiel begann spannend Johannes wie gewohnt mit variablen Aufschlägen und weichen aber stark überrissenen Topspins. Micha hielt mit Gefühl dagegen und war auch im achten Einzel frisch wie ein Frühlingsmorgen, während man bei Johannes schon merkte, dass er eine Reihe enger Spiele in den Knochen hatte. Dennoch 11:9 im Ersten für Johannes. Im zweiten Satz ging's ähnlich weiter. Johannes mit Topspins, aber doch recht hoher Fehlerquote, während Micha praktisch kein leichter Fehler unterlief. 12:10 dann für den Außenseiter und Satzausgleich. Das Spiel ging auch im dritten Satz so weiter Micha beweglich und mit wenig Problemen bei Johannes Topspins, während sich der 51-jährige jeden Punkt erarbeiten musste 11:7 für Micha. Auch der vierte Satz verlief spannend. Johannes meist knapp vorne und hatte bei 10:9 und 11:10 Satzbälle zum Ausgleich. Doch Micha machte dann jeweils den Punkt, verwandelte kurz vor 22 Uhr seinen ersten Matchball und holte sich nicht unverdient aber doch überraschend die Vereinsmeisterschaft und darf den Pott zumindest für ein Jahr behalten.

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